Tears for Fears
Die britische New-Wave-Band »Tears for Fears« hat sich 1981 in der westenglischen Stadt Bath gegründet. Die Gründer, Roland Orzabal und Curt Smith haben hatten schon 1980, unter dem Bandnamen »Graduate«, ein Album veröffentlicht, welches aber in keiner Weise dem Stil der späteren Band entsprach.
Neben den beiden Bandgründern Smith und Orzabal bestand die Band »Tears for Fears« zunächst aus dem Keyboarder Ian Stanley und dem Schlagzeuger Manny Elias. Beide Musiker haben allerdings nur an den ersten zwei Alben mitgewirkt, danach arbeiteten Orzabal und Smith nur noch zu zweit.
Den Bandnamen haben sie aus einem psychotherapeutischen Buch von Arthur Janov entlehnt. Dieser ist Begründer der Primärtherapie, einer speziellen Behandlungsmethode bei traumatischen Erlebnissen. Die Liedtexte der Band basieren häufig auf den Themen Janovs. Das erste Album, »The Hurting« beispielweise arbeitet die schwierige Kindheit von Orzabal auf.
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Die Musik der Band war zunächst sehr eigenwillig, mit dem zweiten Album »Songs from the Big Chair« wurde sie etwas amerikanisiert und der neue Pop-Sound wurde zu ihrem Markenzeichen. »Tears for Fears« wurde dadurch sowohl in Europa als auch in Nordamerika sehr bekannt, ihre Lieder wurden und werden noch heute von den Radiostationen weltweit gespielt.
Das dritte Album, »The Seeds of Love« hat Einflüsse aus Jazz und Blues sowie von der britischen Pop- und Rockband »The Beatles«. 1990, nach der Tour zu diesem Album, trennte sich die Band. Smith brachte 1993 sein Soloalbum »Soul on Board« heraus und gründete eine neue Band, »Mayfield«. Die Arbeit an diesem Projekt beendete Smith 1997 und veröffentlichte zwei Jahre später sein zweites Soloalbum »Aeroplane«. Auch Orzabal arbeitete fortan solo, die seitdem unter dem Bandnamen veröffentlichten Alben produzierte er allein. 1999 wurde Orzabal für ein Album von Emiliana Torrini als Produzent tätig und veröffentlichte 2001 sein Soloalbum, »Tomcats Screaming Outside«.
Orzabal und Smith haben seit 2000 wieder Kontakt zueinander aufgenommen, 2004 brachten sie das gemeinsam Album »Everybody Loves a Happy Ending« auf den Markt, 2008 fand für eine Konzerttour eine erneute Wiedervereinigung statt.
Insgesamt wurden unter dem Bandnamen acht Alben veröffentlicht, wovon vier Alben von beiden Künstlern gemeinsam aufgenommen wurden. Zwischen 1982 und 2005 haben »Tears for Fears« sechzehn Singles herausgebracht, einige davon nur in Großbritannien; aber auch in Deutschland, Österreich oder den USA hatte die Band erfolgreiche Singleauskopplungen.
Die Jetztzeit: New-Wave im Schlafzimmer