Curt Smith ist ein am 24. Juni 1961 geborener britischer Sänger und Songwriter. Er stammt aus Bath, welches zur englischen Grafschaft Sommerset gehört. Er wurde bekannt durch die Band »Tears for Fears«, die er zusammen mit seinem Freund Roland Orzabal 1981 gegründet hatte.
Die beiden trafen sich bereits als Teenager in Smiths Heimatstadt und gründeten dort ihre erste Band »Graduate«. Die Musik dieser Gruppe war hauptsächlich dem Ska-Stil zuzuordnen und ihr einziges Album hatte nur wenig Erfolg in den Charts.
Nachdem sich »Graduate« aufgelöst hatten, gründeten Smith und Orzabal die Band »Tears for Fears«. Bereits das Debut-Album »The Hurting« erreichte Platz eins der britischen Charts. Auch die drei Singles waren internationale Hits. Die zwei folgenden Studioalben waren sogar noch erfolgreicher.
Doch nachdem sie die Tour zum dritten Album beendet hatten, wurden die Spannungen zwischen Orzabal und Smith so groß, dass sich Smith 1991 dazu entschloss, die Band zu verlassen. Er nahm sein erstes Solo-Album, »Soul on Board« auf, welches 1993 erschien. In Großbritannien hatte es keinen Charterfolg, in den USA wurde es überhaupt nicht veröffentlicht.
Smith ging dann nach New York und gründete dort seine Band »Mayfield«. Sie veröffentlichten nur ein Album mit mäßigem Charterfolg, da es sich hauptsächlich um eine Live-Band handelte. Smith wollte vorwiegend in kleineren Clubs Auftritte spielen.
1999 veröffentlichte Smith sein zweites Solo-Album, »Aeroplane« in Kanada mit 14 Liedern. Ein Jahr später wurde das Album, allerdings nur mit sechs Liedern, auch in den USA veröffentlicht. Die Songs, die bereits auf dem Mayfield-Album veröffentlicht waren, wurden in den USA nicht wieder auf das Album gebracht.
Die Arbeit zum dritten Solo-Album, »Halfway, Please« begann Smith im Jahr 2000. Doch nachdem Orzabal und Smith im selben Jahr wieder in Kontakt miteinander traten, musste dieses Solo-Projekt zunächst warten. Die beiden arbeiteten am gemeinsamen Album »Everybody Loves a Happy Ending«, welches 2004 schließlich unter dem Bandnamen »Tears for Fears« auf den Markt kam. Die anschließende Tour verzögerte die Arbeit an Smiths Solo-Album schließlich bis 2006. es handelt sich um ein fast autobiographisches Album, in dem es vor allem um die Beziehung zu seinen Kindern, Eltern und Freunden geht. Das Album wurde 2007 in Frankreich veröffentlicht, in den USA und dem restlichen Europa erst im Mai 2008.
Smith war zweimal verheiratet. Seine erste Frau Lynn Altman heiratete er in den frühen 1980er Jahren, bereits wenige Jahre später ließen sie sich aber wieder scheiden. Schon 1988 begann er eine Beziehung mit Frances Pennington und 1996 heiratete das Paar. Sie haben zwei gemeinsame Töchter, Diva und Wilder, und leben in Los Angeles. Seit 2007 ist Smith US-Bürger und engagierte sich 2008 für Barack Obama im Präsidentschaftswahlkampf.
Neben der Musik interessiert sich Smith hauptsächlich für Fußball, er ist Fan von Manchester United und war 2008 sogar Gastkommentator bei einem Radiosender während des Finales der Champions League. 1994 hatte Smith eine kleine Nebenrolle im Thriller »Death Connection«, 2000 spielte er eine Rolle in »The Private Public«.