Everybody Loves a Happy Ending

Nach der Kompilation »Saturnine Martial & Lunatic« von 1996 wurde es ruhig um Tears for Fears. 1999 wurden zwar die ersten drei Alben der Band remastered und wieder auf den Markt gebracht, neue Songs erschienen in dieser Zeit von der Band allerdings nicht.

Im Jahr 2000 hatten Curt Smith und Roland Orzabal erstmals seit etwa zehn Jahren wieder Kontakt miteinander. Sie beseitigten ihre Differenzen und begannen, wieder miteinander zu arbeiten. In den Jahren 2000 bis 2003 gingen die beiden ins Studio, um ihr erstes gemeinsames Album unter dem Bandnamen Tears for Fears seit »The Seeds of Love« von 1989 aufzunehmen. »Everybody Loves a Happy Ending« erschien im September 2004 in den USA, im März des nächsten Jahres dann auch in Europa. Die Veröffentlichung des Albums hatte sich mehrfach verschoben, da Tears for Fears Probleme mit ihrer Plattenfirma hatten.

Die US-Version der CD enthielt zwölf Lieder und hatte eine Gesamtspielzeit von etwa 55 Minuten. Die in Frankreich und Großbritannien veröffentlichte Version enthielt darüber hinaus noch zwei weitere Titel und spielte dann etwa über 60 Minuten. Drei der Songs wurden als Singles ausgekoppelt.

»Closest Thing to Heaven« erschien im Februar 2005 und war die erste gemeinsame Single von Smith und Orzabal seit 1990. In den britischen Charts erreichte sie die Top-40 und war damit die erste erfolgreiche Single seit der 1995 erschienenen »Raoul and the Kings of Spain«. In den finnischen Charts erreichte sie sogar Platz 12.

2005 erschien von Tears for Fears die Doppel-Single »Everybody Loves a Happy Ending/Call Me Mellow«. Diese wiederum hatte keinen Erfolg in den britischen Charts, sie erreichte nur Platz 102. Nur in den USA war »Call me Mellow« mit Platz 28 in den US Adult Top 40 relativ erfolgreich.

Das Album selbst hatte mittelmäßigen Charterfolg: In den USA erreichte es Platz 46, in Großbritannien Platz 45, in der Schweiz Platz 48. In Frankreich und Deutschland war es mit den Plätzen 28 und 35 etwas erfolgreicher.

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